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der letzte Rundbrief in diesem Jahr, ein Rückblick und auch ein Ausblick. Zuallererst frohe Weihnachten (nachträglich, sollte der Brief verspätet eintreffen) und einen guten Auftakt zum Neuen Jahr.
Nach acht Jahren GfbV-Menschenrechtsarbeit wenden wir uns auch an jene, die im Februar 1992 recht zahlreich bei der Gründung der Südtiroler Sektion mitgeholfen haben. Dank Ihrer/Eurer/Deiner Solidarität ist es uns gelungen, den Verein trotz aller finanzieller Schwierigkeiten und Engpässe zu konsolidieren. Mit Ihnen/Euch im Rücken konnten wir die GfbV-Südtirol aufbauen, die inzwischen zur Anlaufstelle vieler Engagierter und Interessierter geworden ist. Die Bitte deshalb an Sie, an dich, uns wieder und/oder weiterhin zu unterstützen.
In diesem Jahr
konnten wir verschiedene politische Initiativen starten und an
vielen wichtigen politischen Aktivitäten
mitwirken:
· Bis zum
Schulende 99/2000 war die Ausstellung "50 Jahre Menschenrechte"
der GfbV-Deutschland an mehreren Schulzentren zu sehen. Mehr als
8.000 Schüler haben die Ausstellung besucht. Die
Zusammenarbeit mit dem Pädagogischen Institut hat dies
möglich gemacht.
· Tagung (3.
März) mit italienischen und österreichischen Experten
zu einer grenzüberschreitenden Flüchtlingspolitik im
Landhaus in Bozen (gemeinsam mit der grünen
Landtagsfraktion);
· Mitte
März besuchte eine Delegation der Molukker in Holland
Südtirol. Sie führten Gespräche mit dem
Landtagspräsidium, mit der SVP, mit dem Europäischen
Akademie, usw. die Südmolukker wollen anhand konkreter
Autonomiemodelle zu einer Lösung der blutigen
Nationalitätenkonflikte in Indonesien
beitragen.
· Auf
Einladung der Molukker-comunity besuchte Mateo Taibon am 25.
April (Nationalfeiertag der Molukker)
Holland.
· Teilnahme am
Hearing (27. April) des EU-Konvents zur Erstellung der
EU-Grundrechtecharta. Die GfbV-international legte ein
präzises Papier (über einen
Nichtdiskriminierungsartikel, Sprachenrechte und
Vertreibungsverbot) vor.
·
Mitorganisation und Teilnahme an der Internationalen
Jahreskonferenz (16. bis 18 Mai im Messezentrum) des
Klimabündnisses westeuropäischer Städte, Gemeinden
und der indigenen Völker des Amazonasbecken (die GfbV hat
das Klimabündnis aufgefordert, sich auch verstärkt
für Belange der indigenen Völker
einzusetzen).
·
Mitorganisation am Festival "euromediterranea" der
Langer-Stiftung in Bozen (Juni). Wir haben eine
russisch-tschetschenische Menschenrechtsdelegation betreut.
Aufgrund von Gesprächen mit SVP-Obmann S. Brugger
informierte die SVP EU-Kommissionspräsidenten Prodi
über die Menschenrechtsverletzungen in
Tschetschenien.
· In
Zusammenarbeit mit der italienischen Sektion der "Ärzte ohne
Grenzen" und dem Präsidenten des Landtages, Hermann Thaler,
organisierten wir im Landtag eine zweiwöchige
Foto-Ausstellung über Ruanda - das Leben nach dem
Genozid.
· Ende
Oktober organisierten wir eine erfolgreiche Lesetour mit vier
indigenen Autorinnen und Autoren (Handelsoberschule in Bozen,
Landesfachschule für Soziales in Meran, Schloßwirt
Juval und Jugendzentrum UFO sowie ein "Happening" an der
Landesagentur für Umweltschutz).
· Auf
Einladung des polnischen Rundfunks war Wolfgang Mayr Referent zum
Thema öffentlich-rechtlicher Rundfunk und Minderheiten auf
einer internationalen Tagung (15. bis 19. November) in Bialystock
(mit Minderheiten aus Polen, mit Delegation aus den baltischen
Staaten, Weißrussland und der Ukraine).
· Die
Europaparlamentarierin Emma Bonino organisierte mit uns in Rom
eine zweitätige Informationstour mit einer
russisch-tschetschenischen Menschenrechtsdelegation (23. und 24.
November). Mateo Taibon war Diskussionsteilnehmer für die
GfbV.
· Für
zwei Abgeordnete des Kurdischen Nationalkongresses in Holland
organisierten wir am 11. und 12. Dezember mehrere Treffen in
Bozen.
· Nach
verschiedenen Briefen an Unterstaatssekretär Gianclaudio
Bressa forderten wir am Runden Tisch (am 22. Dezember) einen
Beirat (beim Landtag) für Flüchtlinge, Roma und
Einwanderer, um rechtlosen Menschen eine Mitsprache zu
ermöglichen.
1) Einen kleinen
Erfolg konnten wir in diesem Jahr verbuchen. Landesrat Otto
Saurer hatte - nach öfteren Interventionen unserseits im
Verbund mit anderen NGO und engagierten Politikern - einen
Landesplan für Flüchtlinge ausarbeiten
lassen.
2) Gemeinsam mit der
Landesagentur für Umweltschutz werden wir im Jänner
2001 eine CD-Rom über die Klimaausstellung
veröffentlichen und eine weitere Unterrichtseinheit
„Indigene Völker". Derzeit bereiten wir die Tagung der
italienischen Klimabündnis-Gemeinden im März 2001 in
Trient vor. Gast ist der Shuar Tzamaraint aus Equador von der
Shuar-Föderation.
3) Mitarbeiter
Patrick Kofler tourt derzeit mit dem Shuar-Sprecher Tzamaraint
durch Südtirol. Es sind auch in Deutschland und in
Österreich Veranstaltungen geplant In Südtirol zeigt
Patrick Kofler seinen Film "U-Tam, ... macht Euch die Erde
untertan". Tzamaraint informiert aus erster Hand über die
Lage im Amazonas-Regenwald.
Die
Termine:
23. Jänner -
Eppan; 24. Jänner - Jugendzentrum Ufo-Bruneck; 30.
Jänner Schlanders; 1. Februar Urania Meran und 2. Februar
Cusanus-Akademie.
4) Erfolgversprechend
hat sich unsere homepage entwickelt. Seit wir on-line gegangen
sind, haben uns mehr als 100.000 Interessierte "besucht". Im
August waren es bereits 17.000, dann kletterte die monatliche
Besucherzahl auf mehr als 30.000. Der Trend scheint anzuhalten.
Mauro di Vieste plant gemeinsam mit Sabrina Bussani spanische
News zu Indigenen-Themen.
5) Nach unserer
Vollversammlung mit Neuwahl des Vorstandes (mehr dazu im
Rundbrief 1/2001 im Jänner) arbeiten wir derzeit das
Programm für das kommende Jahr aus.
6) Letzter Punkt -
ein großes Dankeschön an unseren Zivildienstleistenden
Stefano Barbacetto, der uns "verläßt". Er war ein
höchst professioneller Mitarbeiter, äußerst
präzise in seinen Übersetzungen, seinen thematischen
Beiträgen und in der Mitarbeit im Büro. Schade,
daß es ausscheidet. Er hat bereits einen Studienstipendium
erhalten - Stefano Barbacetto betreut an der Universität in
Trient ein wissenschaftliches Projekt.
Dankeschön für die Solidarität
Für den
Vorstand
Hugo
Senoner
L'ultima lettera di quest'anno: un bilancio ed anche uno sguardo al futuro. Prima di tutto buon Natale (retroattivo, se la lettera dovesse arrivare in ritardo) e buon inizio dell'anno nuovo.
Dopo otto anni d'impegno dell'APM per i diritti dell'uomo ci rivolgiamo anche alle numerose persone che ci hanno aiutato, nel mese di febbraio del 1992, nell'istituzione della sezione sudtirolese. Grazie alla vostra/tua solidarietà siamo riusciti a consolidare l' associazione malgrado tutte le difficoltà le angustie finanziarie. Con il Vostro/Tuo sostegno potremmo far crescere l'APM Sudtirolo, che si è trasformata nel frattempo in un punto di riferimento per tante persone impegnate ed interessate. Perciò Ti/Vi preghiamo di sostenerci ancora.
Quest'anno abbiamo
potuto avviare diverse iniziative, e contribuire a diverse
importanti azioni in campo politico:
· Fino alla
fine dell'anno scolastico 1999/2000 si è potuta visitare,
in molti centri scolastici, la mostra "50 anni dei diritti
dell'uomo" curata dalla sezione germanica dell'APM. Più di
8.000 allievi hanno visitato la mostra, resa possibile dalla
cooperazione con l'Istituto Pedagogico in lingua
tedesca.
· Convegno nel
Palazzo Provinciale di Bolzano (3 marzo) con esperti italiani ed
austriaci, dedicato ad una politica transfrontaliera per i
rifugiati (in collaborazione col gruppo consiliare provinciale
dei Verdi)
· A
metà marzo una delegazione dei Molucchesi in Olanda ha
visitato la Provincia di Bolzano, intrattenendo colloqui con la
Presidenza del Consiglio provinciale, con la Südtiroler
Volkspartei, con l'Accademia Europea, ecc. Studiando esempi
concreti di autonomia, i Sud-Molucchesi vogliono contribuire alla
soluzione dei sanguinosi conflitti etnici in
Indonesia.
· Su invito
della Comunità Molucchese, il 25 aprile (festa nazionale
dei Molucchesi) Mateo Taibon si è recato in visita in
Olanda.
·
Partecipazione allo hearing (27 aprile) del "Consilium"
dell'Unione Europea per la realizzazione della Carta dei Diritti
Fondamentali dell'UE. L'APM internazionale ha presentato un
documento molto preso, riguardante la previsione del divieto di
discriminazione, i diritti linguistici ed il divieto di
trasferimenti forzati.
·
Collaborazione e partecipazione alla Conferenza Internazionale
Annuale dell'Alleanza per il Clima (16-18 maggio, alla Fiera di
Bolzano), tra città e comuni dell'Europa Occidentale e
popoli indigeni del bacino amazzonico (l'APM ha sollecitato
l'Alleanza per il Clima per un impegno più forte per le
istanze dei popoli indigeni).
·
Collaborazione con la Fondazione Langer nell'organizzazione del
festival "Euromediterranea", (Bolzano, mese di giugno). Abbiamo
accompagnato una delegazione russo-cecena impegnata in materia di
diritti umani. L'Obmann della SVP, Siegfried Brugger, a seguito
di un colloquio con questa delegazione, ha informato il
Presidente della Commissione Europea Prodi sulla violazione dei
diritti umani in Cecenia.
· Insieme
alla sezione italiana dei "Medici senza frontiere" ed al
presidente del Consiglio Provinciale, Hermann Thaler, abbiamo
allestito presso il Consiglio Provinciale una mostra fotografica
dedicata al "Ruanda – la vita dopo il genocidio", che
è rimasta visibile per due settimane.
· A fine
ottobre abbiamo organizzato una tournée di pubbliche
letture con quattro autrici ed autori indigeni, che ha riscosso
molto successo (ITC "Kunter" di Bolzano, Scuola provinciale per
le professioni sociali di Merano, Castel Juvale e Centro
giovanile UFO; più un incontro all'Ufficio provinciale per
l'Ambiente).
· Su invito
della radio polacca, Wolfgang Mayr ha tenuto una relazione su
"Radio pubblica e minoranze" ad un convegno internazionale (15-19
novembre) tenutosi a Bialystock (con la presenza delle minoranze
di Polonia e di delegazioni dai paesi baltici, dalla Bielorussia
e dall'Ucraina).
· La
parlamentare europea Emma Bonino ha organizzato con noi un tour
informativo sui diritti umani con una delegazione russo-cecena,
tenutosi a Roma il 23 e 24 novembre. Per l'APM ha partecipato
Mateo Taibon.
· Abbiamo
organizzato vari incontri a Bolzano (11 e 12 dicembre) per due
delegati del Congresso nazionale Curdo in
Olanda.
· Dopo varie
lettere al Sottosegretario di Stato Gianclaudio Bressa, il 22
dicembre abbiamo sostenuto, presso la sua Tavola Rotonda, una
Consulta per profughi, Rom ed immigrati presso il Consiglio
provinciale, che dia voce alle persone senza
diritti.
1) Quest'anno
abbiamo ottenuto un piccolo successo. Il Consigliere Provinciale
Otto Saurer ha fatto elaborare – dopo molti interventi da
parte nostra, di altre organizzazioni non-governative e di
singoli politici impegnati – un piano provinciale per i
rifugiati.
2) Insieme
all'agenzia provinciale per la protezione dell'ambiente
pubblicheremo gennaio 2001 un CD-Rom sulla mostra in materia
climatica e una nuova unità didattica dedicata ai "Popoli
indigeni". Attualmente stiamo preparando il congresso dei Comuni
italiani dell'Alleanza per il Clima, che si terrà a Trento
nel marzo 2001. Sarà ospite lo Shuar Tzamaraint, della
federazione Shuar dell'Ecuador.
3) Il nostro
collaboratore Patrick Kofler sta ora girando la provincia di
Bolzano con Tzamaraint Naychap, portavoce del popolo Shuar. Sono
in progetto manifestazioni anche in Austria e Germania. Patrick
Kofler sta attualmente proiettando il proprio film: "Shuar
– i figli del dio invisibile" Tzamaraint porta informazioni
di prima mano sulla situazione nella foresta pluviale
dell'Amazzonia.
Le date: 23 gennaio -
Appiano; 24 gennaio - Centro giovanile UFO, Brunico; 1°
febbraio – Urania, Merano; 2 febbraio – Accademia "N.
Cusano", Bressanone.
4) Il nostro sito web
si è sviluppato in maniera promettente. Da quando siamo
entrati "in rete", ci hanno "visitati" più di 100.000
interessati. In Agosto abbiamo avuto 17.000 contatti, poi il
numero di visitatori mensili è salito a più di
30.000. La tendenza sembra continuare. Mauro di Vieste, insieme a
Sabrina Bussani, sta progettando un notiziario in lingua spagnola
in tema di popoli indigeni.
5) Dopo l'assemblea
plenaria, con rinnovo del direttivo (ulteriori informazioni nella
lettera ai soci n° 1/2000) stiamo lavorando al programma per
l'anno venturo.
6) L'ultimo punto -
un grande grazie al nostro obiettore di coscienza Stefano
Barbacetto, che si congeda. È stato un collaboratore
altamente professionale, estremamente preciso nelle sue
traduzioni, nei suoi contributi tematici e nel lavoro in ufficio.
Peccato che ci lasci. Ha già ottenuto una borsa di studio
– Stefano Barbacetto svolgerà una ricerca
scientifica all'Università di Trento.
Grazie per la solidarietà
Per il
direttivo
Hugo
Senoner
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